Sonntag, 3. November 2013
Achte Woche
(fenja)...wie die Zeit vergeht!!
Wir fühlen uns noch etwas fremd in unserer ersten eigenen gemeinsamen Wohnung in Kanada. Die Wände sind uns zu weiß, zu leblos. Time for change!
Ich unternahm mit Chelsea einen großen Shoppingausflug. Wir klapperten fast alle Läden Grande Prairies ab, die in irgend einer Weise etwas mit Deko zu tun hatten. Nach Gardienenstangen und co fuhren wir zu "Rising Above", einem christlichen Secondhandladen für Möbel. Dort ergatterte ich eine wunderschöne weiße Lampe für unser Wohnzimmer.
Ich kaufte außerdem ein großes Aquarellpapier, weil ich mir überlegt hatte, endlich wieder mit malen anzufangen. Chelsea leiht mir einige ihrer Malsachen.
Wir konnten unsere Wohnung mit einigen Möbeln aus dem Warehouse aufstocken, was unsere Wohnung schon viel gemütlicher gemacht hat. Im Secondhandladen Goodwill kauften wir uns für 10$ einen DVD-Player für Björn und Chelseas Fernseher, den wir ausleihen durften. Im Futureshop (wie Media Markt) besorgten wir uns das passende Kabel für 30$ :D
Um nicht nur noch vorm Fernseher zu hängen, trainierten wir uns etwas mit Pilates und Joggen, solange es draußen noch möglich ist, ohne zu erfrieren.
Am Dienstag hatten wir das erste Treffen mit unserem neuen Hauskreis. Wir waren stolze 15 Leute (+Baby). Das war eindeutig zu viel und so beschlossen wir uns in zwei Gruppen aufzuteilen.
Wir würden also in Zukunft mit Björn und Chelsea, Ise, Norwin und Ruth, Anna und Gerald einen Hauskreis bilden und uns jeden Dienstag um halb 8 p.m. treffen.
Mittwoch war unsere erste Bandprobe in der Webster Community Church. Tobi und ich und Hanna und Gerald würden am nächsten Sonntag den Gottesdienst musikalisch begleiten. Wir probten zwei Stunden lang und Tobi war glücklich, endlich wieder Klavier spielen zu können! Es waren einige neue Lieder für uns dabei, aber ich finde wir waren ziemlich gut dabei :)
Am Donnerstag ist Lennart 16 geworden und wir haben uns abends in einer Pizzeria in Grande Prairie getroffen, die schon ziemlich gut an ein europäischen Restaurant herankam. Nach so vielen Fastfoodstores hatten wir das vermisst!
Ich hatte ein Buch für ihn ausgesucht, das in Deutschland den Titel "Mein Leben ohne Limits" trägt, wo es um das spannende Leben eines Mannes geht, der ohne Arme und Beine geboren wurde. Ich hatte das Buch in Subwaypapier eingewickelt, was ziemlich gut angekommen ist ;)
Tobi hatte sich Donnerstag und Freitag freigenommen, um ein langes Wochenende genießen zu können und um Erledigungen zu tätigen. So hat er jetzt auch eine Debitkarte, also ein EC-Karte. Vorher hatten wir uns eine geteilt.
Am Samstag haben wir nochmal für den Gottesdienst geprobt - wir waren zufrieden!
Sonntagmorgen bei der Generalprobe erzählte Hanna uns, dass unser Pastor Brian nicht zum Gottesdienst kommen könnte, wegen einer schlimmen Migräne. Aber wir hatten schnell Ersatz gefunden und so hielt jemand anderes die Predigt. Unsere Musik ist sehr gut gelaufen, wir hätten uns nur gewünscht, dass die Kinder bei einem Mitmachlied aktiver gewesen wären.
Der restliche Sonntag war sehr entspannt.
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