(fenja) Die letzte Woche war wieder ganz schön voll.
Am Montag war ich mit Björn, Chelsea und Anna im Eastlinkcenter, ein riesiges Gebäude, in der man so gut wie jede Sportart machen kann. Man bezahlt einen bestimmten Betrag und kann den ganzen Tag alle Aktivitäten machen, die man möchte.
Wir waren schwimmen :) Es gab ein großes Wasserbereich, der nichts vermissen ließ. Wir waren in einem Hot Tube Pool, ein Whirlpool, der richtig warm war. Wer die Therme in Soltau kennt, weiß aber längst noch nicht, wie heiß ein Whirlpool sein kann! Es gab tolle Rutschen, Sauna und Dampfbad und überall liefen Lifeguars (Bademeister) herum. Man sagt, dass es keinen sichereren Ort auf der Welt gibt, als in einem kanadischen Schwimmbad. Sie sind immer und überall da. Aber genauso sagt man, dass man in kanadischen Schwimmbädern am wenigsten Spaß haben kann...
Mir jedenfalls machte es nichts aus, ich hatte meinen Spaß.
Tobi konnte leider nicht dabei sein, weil er so lange arbeiten musste (nun ja, irgendwer muss ja auch die Eintrittskarten zahlen ;))
Aber nächstes Mal ist er dabei!
Am Dienstag hatten wir unseren ersten Hauskreis als neue Gruppe. Es machte sehr viel Spaß und ich glaube, dass wir gut zueinander passen werden.
Am Mittwoch haben wir zwei Sofas und einen ausklappbaren Sessel bekommen! Eine Familie aus der Gemeinde hatte eine Sofagarnitur von ihren Nachbarn bekommen und wollte ihre alte loswerden. Sowas bekommt Hanna natürlich als Erste mit und fragte uns, ob wir sie nicht haben wollten. Nach unserem halben Jahr in dieser Gegend wollte sie dann die Sofas im renovierten Familyroom haben. Wir freuten uns sehr und sagten gleich zu. Die Familie wohnt nicht weit von uns entfernt und so brauchte es nur drei kleine Touren, um die Sofas in unser Wohnzimmer und Gästezimmer zu bringen. So cosy!! Wir lieben die Sofas :) Nun sieht unser Wohnzimmer schon richtig vollständig aus.
Es ist Halloweenzeit und die Kanadier sind fleißig am Schmücken und Basteln, sie geben sich wirklich sehr viel Mühe!
Am Samstag machten wir unseren dritten kleinen Roadtrip nach Dawson Creek. Die Stadt ist komplett von Windkraft versorgt, was im öligen Alberta sehr selten ist. Wir besuchten die Kunstgallerie und standen unter dem Schild, das die Mile 0 vom Alaska Highway kennzeichnete.
Wir waren in einer Schweizer-Deutschen Bäckerei und haben Hanna ein Brot mitgebracht. Das ist etwas, was man hier wirklich vermisst.
(Tobi ist fleißig am Brotbacken und das sehr erfolgreich und begnadet!)
Eigentlich wollte ich ein Freilichtmuseum besuchen, doch das hatte leider zu. Genauso wie alle Campingplätze! Mein Plan war, am Swan Lake die Nacht zu verbringen und dann am nächsten Morgen zum Gottesdienst zu fahren, doch dort war gerade die Winterpause begonnen. Wir überlegten in einem Motel zu übernachten, doch unsere eigene Wohnung kam uns viel gemütlicher vor. So fuhren wir nach Hause und setzten uns an unseren wunderbaren gasbetriebenen Kamin :)
Wir hatten den Tag über immer wieder gegenseitig angeeckt, und so hatten wir noch einiges zu besprechen. Das gehört zu einer funktionierenden Beziehung dazu und ich bin sehr froh, dass wir so gut über alles reden können! Es bringt uns immer weiter und stärkt uns sehr :-)
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