Tobi schreibt: Und zugleich folgen zwei weitere „behördliche“
Schritte zur Festigung unserer Daseinsberechtigung im Kanadischen
Territorium: Zunächst die Ummeldung unseres Gefährtes auf den
jetzigen Besitzer. Einige von euch werden die berüchtigte
Kfz-Zulassungsstelle im Buchholzer Gewerbegebiet kennen – Kanada
ist im Vergleich dazu reinster Wellnessurlaub! Es herrscht eine so
entspannte Athmosphäre, dass man als stressgewohnter deutscher
Bürger nicht auf die Idee käme, hier alle Belange bezüglich seines
Autos abzuklären. Nach dem feierlichen Umschrauben der
Nummernschilder machten wir uns auf, die Straßen von Grande Prairie
unsicher zu machen. Dies ist wörtlich zu nehmen: Die im Vergleich zu
Deutschland wenigen Verkehrsregeln und damit weniger auftauchenden
Verkehrsschilder überfordern uns noch etwas – der Umgang mit so
viel Freiheit muss erstmal gelernt werden. Auch auf den Straßen wird
kaum gedrängelt und jeder ist sehr rücksichtsvoll. Verstöße im
Straßenverkehr werden mit sehr hohen Bußgeldern belegt – da kommt
der Tempomat im Van sehr gelegen!
Der zweite Schritt zur Festigu(usw...) bestand darin, uns neben der automotiven Mobilität eine kommunikative Mobilität in Form zweier Prepaid-SIM Karten zu kaufen. Ich hatte mit meiner deutschen SIM Karte keinen Empfang mehr in Kanada und so drängelte ich, endlich wieder erreichbar zu sein. Uns wurde die Prepaidkarte von der Tankstellenkette 7eleven empfohlen und so steuerten wir die nächste Gasstaion an. Dort diskutierten wir lange vor dem großen Karten-Angebot , bis uns ein aus Südafrika stammender Mitarbeiter ansprach und uns oberflächlich beriet.. Er wusste selbst nicht die genauen Konditionen. Seine Bemühungen reichten aber aus, dass wir glücklich mit zwei neuen SIM-Karte die Tanke verließen.
Bitte kontaktiert uns, wenn ihr unsere neuen Handynummern haben wollt. Über Whats App können wir dann günstig in Kontakt bleiben. Die alten Nummern sind von nun an inaktiv.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen