Samstag, 5. Juli 2014

gen Forks! (12.06.-14.06.)

(Fenja) Dem Hörbuch "Der Schrecksenmeister" lauschend fuhren wir im Nieselregen weiter die wunderschöne Westküste hoch. Mittags machten wir bei einem "Ross"-Geschäft Pause. Dort werden Dinge verkauft, die in anderen Läden übrig geblieben sind oder aus der Saison gekommen sind. Dort kann man richtig tolle Markenartikel zu vergünstigten Preisen finden. Wir jedoch hatten ein besonderes Ziel: Ein neuer Reisekoffer für Tobi. In einem Jahr Kanada hat sich doch schon so einiges angesammelt und das wollen wir gerne mit nach Deutschland nehmen. Und da Übergepäck im Endeffekt doch billiger als die Post ist und Tobi noch keinen richtig Reisekoffer hatte, stand die Entscheidung fest.

Fahrt am Pazifik - Highway 101



Mittagessen gabs diesmal bei Subway. Ich muss echt sagen, dass ich als Inspektor diesen Laden ziemlich schlecht bewertet hätte. Die Theke war sehr schmutzig, auf dem Boden lag Müll herum, die Regale waren nicht aufgefüllt, die "Subway-Artists" haben sich nicht richtig die Hände gewaschen, bevor sie unser Essen zubereiteten und und und...Auweia! Da bin ich aber echt froh, in einem so guten Subwayrestaurant in Sexsmith gearbeitet zu haben!

Nachmittags hielten wir im Olympic Park an. Inzwischen war die Landschaft unglaublich grün geworden, man sah, fühlte und roch, dass wir im Regenwald angekommen waren. Die riesigen Bäume waren  von Moos bewachsen, überall wucherten Fahrne. In Neilton entdeckten wir schließlich die weltgrößte Fichte!



 




 Am frühen Abend erreichten wir endlich Forks.



Forks ist ein kleines Dorf, das als Schauplatz der "Twilight"-Buchreihen dient, sowohl im Buch, als auch im Film. Das kleine Besucherzentrum ist mit Twilight-Plakaten tapeziert und es wurde eine spezielle Twilight-Tour durchs Dorf angeboten, bei der man alle Schauplätze abklappern konnte. Das hatten wir uns für den nächsten Tag vorgenommen, denn wir waren schon zu müde und wollten lieber einen Campingplatz suchen.



Mitten im Dorf entschieden wir uns für den nächstgelegenen und machten einen Volltreffer: Der Campingplatz war so leer, dass wir einen Platz mit Strom für den gleichen Preis wie einen ohne Strom bekamen! Die Besitzer hatten wohl Mitleid mit uns, denn die Nacht sollte kühl werden. Doch wir brauchten unsere kleine Heizung garnicht anschließen, so schlimm war es nun auch nicht.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach heißer Dusche und Frühstück auf den Weg zurück zum Visitorcenter. Dort holten wir uns den Twilight-Tour-Plan und machten einen schönen Spaziergang durch Forks und fuhren anschließend zum Strand bei La Push, der auch in der Geschichte vorkommt. Ich hatte sehr viel Spaß und ich denke für Tobi wars auch richtig schön :)

Noch am gleichen Tag fuhren wir weiter nach Port Angeles und wollten eigentlich noch am gleichen Tag die Fähre Richtung Seattle nehmen, doch es fuhr keine mehr. Also übernachteten wir bei einem weiteren Walmart.



Morgens auf dem Weg zur Fähre in Port Townsend (dort fuhr nämlich die richtige Fähre ab) wollte Tobi sich noch unbedingt ein Modulhaus ansehen. Das war sehr schön, hatte aber für meinen Geschmack zu viel Wohnmobil Charakter. Um viertel nach zehn gings dann endlich an Bord der Fähre, leider mussten wir am Tickethäuschen mehr bezahlen, als wir im Internet gelesen hatten.

Leider ist mir gerade der Name unseres Ankunftshafens entfallen, jedenfalls ging es für uns dann auf direktem Wege wieder zurück über die Grenze nach Kanada. In Abbotsford wollten wir unsere Freundin Ise besuchen, die für einen Tag runtergeflogen kam, doch leider war sie so tief in Hochzeitsvorbereitungen, dass sie keine Zeit für uns hatte. In den USA hatten wir keinen Handyempfang und so hätten wir das auch nicht früher absprechen können. Nach süßem Kaffee und Kuchen bei Tim Hortons entschlossen wir uns keine Zeit zu verlieren und nahmen gleich die nächste Fähre von Tsawassen nach Vancouver Island! Diesmal war die Fährfahrt viel länger, ca. 2 1/2 Stunden. Es war inzwischen Abend geworden und so erreichten wir Victoria im fast Dunkeln und fanden eine gruselig-einladende Sackgasse am Waldrand eines Wohngebietes.

Die Fährfahrt




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