Sonntag, 18. Mai 2014

Banff (6. - 8. Mai)

Nur noch schnell duschen und dann wech von hier!
(t) In Lake Louise hielten wir uns nicht lange auf. Über Nacht war Neuschnee gefallen und vor dem Lake Louise bildete sich ein Stau - die wenigen Reisebusse kamen den glatten Berg nicht herauf. Uns blieb nur noch, vorsichtig auf der weißen Straße zu wenden. Dies war der Moment, an dem wir uns endgültig entschieden, später auf unserer Rückfahrt wieder durch Banff und Jasper zu fahren, um uns einige zugeschneite Orte später in der überfüllten Sommersaison anzusehen.





Kein Durchkommen zum Lake Louise
Das habe ich für euch gemalt!
Wow - echtes Brot!
Auf facebook kann man nachlesen, dass schon viele Leute auf ihren Roadtrips in Banff für mehrere Tage hängen geblieben sind - uns sollte es nicht anders ergehen. Dieses nette Dörfchen ist einfach auf gut zahlende Touristen perfekt zugeschnitten. Du kannst dort allerlei Souvenirs kaufen und abends ordentlich feiern gehen. Wir entschieden uns für das Lichtspielhaus Lux, da das Programm auf uns zugeschnitten war: Nachdem wir das Buch "Heaven is for real" durchgelesen hatten, konnten wir uns nun die Verfilmung ansehen - am Kinotag, der vergünstigte "Lunchpakete" bot. Jeder bekam eine riesige Popcorn-Tüte (Daumen hoch!), von der eine für uns beide locker gereicht hätte. Fenja war begeistert vom Film, ich war etwas enttäuscht vom typischen Touch eines etwas zu günstig produzierten, amerikanisch-christlichen Films. Wir waren jedenfalls beide froh, das Buch vorher gelesen zu haben, weil die Story dort ausführlicher beschrieben wird.
Anschließend ließen wir uns von den Klängen einer Liveband in ein geschäftiges Pub führen. Wie schön, mal wieder schräge Typen an Instrumenten zu erleben...
Die erste Nacht verbrachten wir in der netten YWCA-Lodge (das weibliche Pendant zum YMCA). Dort hatten wir die Möglichkeit, mit unserem Pizzaofen ein Abendessen zu zaubern (und beim gleichzeitigen Betrieb des Wasserkochers die Sicherung rauszuhauen).

Am Mittwoch morgen konnten wir uns noch einmal von unserer Begabung überzeugen, anderen deutschen Touristen unsere wahre Identität zu verbergen.
Wir besuchten anschließend den Banffschen Japanischen Wintergarten. Sicherlich ein sehr schöner, bunter Ort - später, wenn wir im Sommer wiederkommen. Etwas durch die Straßen bummeln, ein Museum besuchen, ein zu groß geratenes Hotel bestaunen und schon war es Zeit, sich eine Bleibe für unser Gefährt zu suchen - einen mal wieder sehr entspannt leeren Campingplatz mit herrlichem Bergblick.







Am Donnerstag entspannten wir uns ordentlich, besichtigten einen etwas kleineren Wasserfall (mittlerweile waren wir Mächtigeres gewöhnt) und fuhren abends mit der Banff Gondola hoch hinaus - 2337 Meter über dem Meeresspiegel. Die Fahrt hoch auf den Gipfel des Sulphur Mountains bereitete mir Herzklopfen, weil ich im Gondel fahren nicht so geübt bin. Da war ich froh, mich am Starbucks Kaffee festhalten zu können!
Der Nervenkitzel hatte sich gelohnt: Von dort oben hatten wir herrliche Ausblicke auf die zahlreichen Berge.








 


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